Dies sind hochwertige Bünde, und sie sind auch groß. Sie sind sehr groß, und deshalb sage ich: Bitte lest genau. Stellt sicher, dass ihr die Bundnuten tief und breit genug kert und sägt, damit diese Bünde hineinpassen. Diese werden in den meisten Fällen größer sein als das, was ihr ersetzt, und sie werden tiefer sitzen. Sie werden auch höher über dem Griffbrett sein als alle Bünde, die ich je verwendet habe, und ich habe zahlreiche Bunderneuerungen durchgeführt. Dies sind große Bünde, und sie sind schwer zu feilen. Wenn ihr sie nicht richtig einschlagt, meine ich, ein Trick, den ich bei diesen verwende, weil sie aus Edelstahl sind, ist, dass ich die ersten fünf Bünde in einen Schraubstock spanne und sie um eine sehr kleine Menge herunterfeile, etwa 10/100 mm, sodass sie leicht zur Kopfplatte hin abfallen und die restlichen auf gleicher Höhe sind. Dann lasse ich die letzten oberhalb des 13. Bundes abfallen. Ich feile sie stark herunter, was mit einer Flachfeile lange dauert. Ihr werdet lange feilen. Ich empfehle ehrlich gesagt, die Bünde vor dem Einsetzen ins Griffbrett in einen Schraubstock zu spannen und mit einer Digital-Schublehre zu messen, wie hoch sie sind, und die letzten Bünde abfallend zu gestalten. Das könnt ihr vielleicht mit einer Dremel oder was auch immer eure bevorzugte Methode ist, mit einem Schleifrad, machen und sie so herunterfeilen, denn diese werden eure Feilen ruinieren – diese Bünde sind härter als eure Feilen und werden all eure Feilen abnutzen und ruinieren. Und man kann Feilen zwar nicht wirklich zerstören, aber ihr werdet sie ziemlich schnell abnutzen beim Feilen dieser Bünde. Vielleicht möchtet ihr lieber eine Dremel und Schleifpapier oder etwas Ähnliches verwenden und es auf diese Weise machen, denn es ist viel Arbeit. Es lohnt sich, wenn sie erst einmal drin sind, denn sobald sie drin sind, ist es perfekt. Man hat dann jahrelang Ruhe, aber diese sind härter und erfordern mehr Zeit. Wenn ihr dies als Arbeit für jemanden macht, solltet ihr deutlich mehr für Edelstahl-Bünde berechnen, da es etwa dreimal so lange dauert wie bei weicheren Metallen wie Gold-Bünden.